Veranstaltung

Internationales Symposium
von BIOFABRICATION und I4A

31.08. – 01.09.2017
NIFE, Hannover, Deutschland
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Programm

M4 MaterialentwicklungM4 Material Development

Materialentwicklung

In diesem Modul werden, nach Absprache mit den Partner aus dem BIO Arbeitsbereich, geeignete Materialien für Implantate entwickelt, indem gewebespezifische Scaffolds oder Festkörperimplantate gefertigt und oberflächenfunktionalisiert werden. Die Grundmaterialen werden von den beteiligten chemischen Instituten (Institut für Anorganische Chemie, Institut für Organische Chemie und Institut für Technische Chemie an der Leibniz Universität Hannover) als anorganische, organische oder bioorganische Materialien und Komposite mit Biosimili-Charakter hergestellt. Sie sollen einfach für das Zielimplantat/Gewebe strukturierbar und biokompatibel sein. Ideal wäre es, mit einer gezielten chemischen/biochemischen oder physikalischen Modifikation eine patientenspezifische Humanisierung zu erreichen, die Abstoßungsreaktionen und Infektionen ausschließt und die optimale patientenspezifische Funktionsfähigkeit im Körper ermöglicht. Neben den synthetischen Arbeiten zu den Grundmaterialien werden auch die optimalen Verarbeitungsmethoden (z.B. Sterilität, Toxin- und Endotoxinfreiheit) untersucht, die für die weitere Prozessierung nötig sind. Die chemische Modifikation der Materialien, speziell der Oberflächen, hinsichtlich der „Humanisierung“ wird ein weiterer wichtiger Punkt der Untersuchungen sein. Hier ist an die Dekoration mit Nanopartikeln, mit bioaktiven Proteinen wie z.B. Zytokinen, mit Bestandteilen der ECM (Extrazelluläre Matrix) oder mit Zellen gedacht. Auch der Aufbau von Controlled-Release-Systemen ist geplant. In diesen Arbeitsbereichen besteht ein direkter Kontakt zu dem Modul „Biokompatibilität“, um die Materialien auf zellulärer und molekularer Ebene zu testen. Innerhalb von drei Jahren sollen für alle Modellsysteme die optimalen Materialien und Materialmodifikationen erarbeitet werden. Die breite Palette der präparativ erzeugten Materialien und Modifikationen wird dann in einer Produktionsmatrix auch für andere Aufgabenstellungen zur Verfügung gestellt.

Hier finden Sie alle Mitarbeiter dieses Moduls.